"Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" eröffnet Ausstellung "Zukunft braucht Erinnerung"

100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges

von links nach rechts: Landesgeschäftsführer des Volksbundes MV Karsten Richter, Beisitzer im Regionalverband NWM Oberst a.D. Reinhard Wegener, rechts von mir Vorsitzender des Regionalverbandes NWM Dr. Hans-Heinrich Uhlmann

 

Das Ende des 1. Weltkrieges jährt sich am 09. November zum 100. Mal. Aus diesem Anlass zeigt die deutsche Kriegsgräberfürsorge eine - gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt konzipierte - Ausstellung mit dem Titel „Zukunft braucht Erinnerung“ vom 9. Oktober bis zum 8. November im Plaza - Center Schwerin, Am Margaretenhof. Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen, da ich von der friedenspädagogischen Arbeit des Volksbundes überzeugt bin. In meinem Grußwort betonte ich insbesondere, dass gerade die Arbeit des Vereins im Bereich der Jugend und Schularbeit von immenser Bedeutung ist. Unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden" finden jährlich international besetzte Jugendbegegnungen statt.

Die Ausstellung zeigt neben geschichtlichen Hintergründen auch, wie sich aus einer Bürgerinitiative der heutige Verband „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ entwickelt hat.

13 Mio. deutsche Soldaten standen im 1. Weltkrieg unter Waffen. Von ihnen kamen 2 Mio. in dem blutigen Krieg um. Insgesamt forderte der Krieg 9,5 Mio. Menschenleben.

Bereits 20 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges gab es wieder einen Krieg mit noch schlimmeren Folgen. Der Volksbund hat tausenden Familien geholfen, das Schicksal ihrer Vermissten zu klären, hat Gefallene identifiziert, schuf für Gefallene würdige Ruhestätten und gab so den Angehörigen einen Ort der Trauer.

Heute haben wir das unbeschreibliche Glück, in der längsten Periode ohne Krieg auf deutschem Boden zu leben. Dafür sollten und müssen wir jeden Tag dankbar sein – und genau deshalb muss die Erinnerung an die schrecklichen Folgen von Kriegen aufrecht erhalten werden.

 

 

 

 

Zurück