Alltag in einem Demenzdorf

Besuch im Demenzdorf Tönebön am See in Hameln

 

Der Arbeitskreis Soziales der CDU-Fraktion hat mit dem Besuch des Demenzdorfs „Tönebön am See“ in Hameln viele wertvolle Informationen mit nach Hause genommen. Gerade bei der Betreuung dieser speziellen Form des Alterns gibt es unwahrscheinlich viele Facetten der Betrachtung, die sich in den –seit Januar diesen Jahres gültigen- Pflegestufen widerspiegelt. Nun ist es an der Zeit, nach Möglichkeiten zu suchen, sowohl die Ansprüche der zu Betreuenden, als auch in zunehmendem Maße die Ansprüche der Betreuer zu befriedigen. Wir werden also in der parlamentarischen Diskussion viele Eindrücke dieser Einrichtung mit einfließen lassen können, denn dieses Demenzdorf hat Modellcharakter und lässt ein Höchstmaß an Betreuungsindividualität zu.  Selbstverständlich hat diese Qualität ihren Preis, der in diesem Fall durch den Träger, eine Stiftung, getragen wird. Trotzdem ist der Bedarf an diesen Pflegeplätzen immens, eine Warteliste mit über 100 Namen ist für die Angehörigen der dementen Patienten eine große Belastung…

Im Gespräch mit uns machte die Geschäftsführerin aber auch deutlich, dass die Gewinnung von Fachkräften ein großes Problem darstellt – das kam uns seltsam bekannt vor! Als Fazit nahmen wir mit: Auch für uns in Mecklenburg Vorpommern sind ganz klar die Verbesserung der Pflegesituation und die Gewinnung von entsprechenden Fachkräften entscheidende Zukunftsthemen.

Zurück